Beitrag von Öko-Modellregionen zur ländlichen Entwicklung

Pilot-Implementierung, Eignung, Wirksamkeit und Weiterentwicklung eines Evaluierungskonzepts

Autor/innen

  • M.Sc. Merle Ochsenfarth Fachhochschule Südwestfalen (Standort Soest)
  • Prof. Dr. Marcus Mergenthaler Fachhochschule Südwestfalen (Standort Soest)
  • Prof. Dr. Wolf Lorleberg Fachhochschule Südwestfalen (Standort Soest)
  • Dr. Simon Stork Georg-August-Universität Göttingen image/svg+xml , Universität Göttingen

DOI:

https://doi.org/10.12767/yvk7wv19

Abstract

Da bislang keine Leitlinien oder standardisierten Herangehensweisen zur Evaluation von ÖMR vorlagen, konnten im Rahmen des Projekts erstmals entsprechende Grundlagen geschaffen werden. Die entwickelten, erprobten und neu aufgesetzten Instrumente und Verfahren sind grundsätzlich auf andere Programme übertragbar und stellen somit einen Zugewinn für die Evaluierungspraxis dar. Gleichwohl bietet die systematische Bewertung der ÖMR erhebliche Potentiale: Sie kann dazu beitragen, neue Handlungsfelder zu identifizieren, das Netzwerk innerhalb der Regionen zu stärken und gleichzeitig für mehr Transparenz im Einsatz von öffentlichen Mitteln sorgen. Ein Evaluierungskonzept für ÖMR sollte die Anforderungen an Aggregier- und Vergleichbarkeit erfüllen, jedoch zugleich dem verfügbaren Fördervolumen und dem administrativen Aufwand angemessen sein. Das nun vorliegende und auf Basis der Ergebnisse getestete sowie überarbeitete Evaluierungskonzept basiert auf einer zweistufigen Struktur: einer jährlich durchzuführenden Zwischenevaluierung sowie einer Hauptevaluierung, die einmal pro Förderperiode stattfindet. Beide Formate bestehen jeweils aus drei Kernbausteinen: einer Selbstevaluierung, einer Online-Befragung und einem persönlichen Gespräch. Auf Grundlage des Projekts konnte das Bewusstsein für die Evaluierung derartiger Programme gestärkt und ein praktikabler Ansatz zur Struktur, Herangehensweise sowie Durchführung geschaffen werden.

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Veröffentlicht

2026-07-07

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