Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel und in die Akteure der konventionellen und ökologischen Lebensmittelwirtschaft

Autor/innen

  • Adriano Profeta
  • Sergiy Smetana
  • Shahida Siddiqui
  • Volker Heinz
  • Christian Kircher Alle: DIL – Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., Quakenbrück
  • Thomas Krikser
  • Irwa Issa
  • David Kühn Alle: Prokribus GmbH, Steinbreite 5a, 37603 Holzminden

DOI:

https://doi.org/10.12767/buel.v100i1.407

Abstract

Vertrauen ist ein grundlegender Faktor für Verhaltensänderungen. Daher ist es wichtig, dessen Entstehung, seine Bestandteile und deren Auswirkungen im Kontext des Lebensmittelsystems zu verstehen. Diese Studie zeigt deutlich, dass die Akteure der ökologischen Wertschöpfungskette im Vergleich zum konventionellen Sektor ein weit höheres Vertrauen beim Verbraucher genießen. Bei beiden Produktionsmethoden stehen die Landwirte an erster Stelle, gefolgt vom LEH und den Lebensmittelproduzenten. Ob ein Akteur als glaubwürdig empfunden wird, hängt maßgeblich von der vom Verbraucher wahrgenommenen Kompetenz ab, ob dieser ein Lebensmittel in hoher Qualität herstellen kann und ob sich dieser offen, sprich: transparent verhält. Die Politik sollte zur Steigerung des Vertrauens in ihre Maßnahmen und ihre Kommunikation nicht einzig und allein auf das Merkmal Produktsicherheit setzen. Zu betonen ist, dass Vertrauen oft aus der Glaubwürdigkeit bestehender Sachverhalte erwächst und somit durch eine kognitive Basis determiniert ist.

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Veröffentlicht

2022-03-22

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