Forschungsinfrastrukturen auf verschiedenen Skalenebenen nutzen und verbinden - am Beispiel von Daten zur Phosphordüngung im Ackerbau Norddeutschlands
Liebe Leserinnen und Leser,
Forschung benötigt Infrastrukturen, um Ergebnisse und Erkenntnisse zu generieren. Während Begriffe wie „on-farm research“, Reallabore oder Landschaftsexperimente über die EU-Forschungsförderung aktuell Einzug in nationale Programme gefunden haben, sind Forschungsinfrastrukturen in der Agrarforschung keineswegs neu. Forschung hat sich stets auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen bewegt und dabei unterschiedliche Datengrundlagen genutzt.
Im vorliegenden Beitrag
werden am Beispiel der Phosphordüngung (P) im norddeutschen Ackerbau bestehende Forschungsinfrastrukturen – regionale Betriebsnetzwerke, Beispielbetrieb und Langzeitversuch – genutzt und Ergebnisse vergleichend eingeordnet. Hierzu wurden die Indikatoren Frequenz und Menge der P-Zufuhr definiert.
Die Zusammenführung unterschiedlich skalierter Forschungsinfrastrukturen mithilfe nachvollziehbarer Indikatoren ermöglicht einen Überblick über vorhandene Daten, vermeidet Redundanzen in der Forschung und trägt zu konsistenten, praxisrelevanten Entscheidungsgrundlagen in Politik, Beratung und Management bei.
Schauen Sie auch nach weiterführenden Informationen und innovativen Projekten zu landwirtschaftlichen Themen im Forschungsinformationssystem Agrar und Ernährung (FISA),
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- Entwicklung einer Methodik zur Skalierung der ersten Ergebnisse des EARL in Ruhstorf a.d. Rott von der Einzelfeldebene auf die Landschaftsskala (EARL-Start)
- Europäische Partnerschaft zur Beschleunigung des Wandels in der Landwirtschaft durch Agrarökologie-Living Labs und Forschungsinfrastrukturen
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